Ständiger Atomunfall
25. Oktober 2009- oder wo bleibt eigentlich der ganze Atomabfall?
Jährlich fallen riesige Mengen atomaren Mülls an. Und obwohl seit 1960 die Atomkraft in Deutschland zivil genutzt wird, gibt es bis heute keine schlüssige Antwort auf die Frage, wohin mit diesem lebensgefährlichen Müll. Wie derzeit mit diesem Problem umgegangen wird, beschreibt der Beitrag Strahlende Gefahr des ZDF-auslandsjournals.
Frohe Ostern
12. April 20091986
8. Februar 2009Foto: Mit freundlicher Genehmigung des bildgestalteres
1986: Nach dem atomaren Super-GAU in Tschernobyl, in der heutigen Ukraine, wurden (nicht nur) in der über 1500km entfernten Universitätsstadt Giessen (Hessen) die Kinderspielplätze für einige Tage gesperrt.
Der Wahnsinn kennt scheinbar kein Ende
6. Februar 2009Die schwedische Regierung hat sich gegen den geplanten Ausstieg aus der zivilen Nutzung der Atomkraft entschieden. Demnach sollen in Schweden nicht wie ursprünglich geplant für 2010 alle Atomkraftwerke vom Netz genommen werden.
“Kraftwerke am Ende ihrer Laufzeit sollen am selben Standort durch neue und wesentlich stärkere Blöcke ersetzt werden können. Damit kann Schweden künftig mehr Nuglearenergie produzieren, auch wenn die Zahl der Reaktoren auf die jetzt aktiven zehn beschränkt bleibt.” (Frankfurt Rundschau 06.02.2009, S.4)
Nach der Katastrophe von Harrisburg (Pennsylvania, USA) 1979 hat sich das schwedische Volk in einer Volksabstimmung für den Ausstieg aus der zivilen Nutzung der Atomkraft entschieden. Im AKW Three Mile Island kam es in den Morgenstunden des 28. März 1979 zum Ausfall des sekundären Kühlsystems.
In der Folge kam es zu einer partielle Kernschmelze und in der Schutzkuppel des Reaktorgebäudes hatte sich eine Knallgasblase gebildet. Nur mit großem Glück ist es nicht zum Super-GAU, also zur Zerstörung des Reaktorgebäudes und der weiträumigen Verstrahlung gekommen.
Neben Tschernobyl dürfte Harrisburg einer der schwersten Unfälle der zivilen Nutzung der Atomkraft darstellen.
Glos unterstützt Atomlobby
21. Januar 2009Nach der Pressemitteilung des Deutschen Atomforums e.V. äußerte sich prompt (laut Handelsblatt) Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) auf der Jahrestagung zur Energiewirtschaft des Handelsblattes in Berlin ganz im Sinne der Atomlobby. Und, so heißt es weiter, er habe Ex-BASF-Vorstand Max Dietrich Kley gebeten, bei den vier Betreibern der Kernkraftwerke zu erkunden, zu welchen Zugeständnissen sie bereit seien. „Wir müssen so die Akzeptanz in der Bevölkerung erhöhen“, sagte Glos.
s.a. Halbwertzeit
Frankfurt live im web
16. Januar 2009Das ganze Internet ist gespickt von Webcams. Auch Frankfurt am Main ist an vielen Stellen im Netz ständig zu beobachten. Ob die dort gezeigten Aufnahmen auch immer mit der Zustimmung der Aufgenommenen gezeigt werden?
Großbaustellen:
FrankfurtHochVier (1) / (2) / (3) / (4) / (5) / (6) / (7) / (8) /
NACHTRAG (22.01.2010): Von den FrankfurtHochVier-Kameras sind nach wie vor noch die (1), (7) und (8) online. Somit ist der Eingangsvbereich der gegenüberliegenen Gaststätte nicht mehr sichtbar. Ob sich die Arbeiter/innen, die hier immer wieder durchs Bild laufen bewußt sind, dass sie von jeder Person mit Internetzugang beobachtet werden können, wage ich zu bezweifeln.
Halbwertzeit
8. Januar 2009Die Halbwertzeit der Erinnerung ist offenbar bedeutend kürzer als die von atomaren Brennstoffen. Zu dieser Einschätzung muss man/frau jedenfalls kommen, wenn man/frau die derzeitige Diskussion um den Atomausstieg verfolgt. Die Atomlobby hat die Ereignisse der letzten Tage zum Anlass genommen, die schon beschlossenen Ausstiegszeiträume aus der Atomenergie neu aufrollen zu wollen. Wirtschaftminister Glos von der CSU hat sich diesmal als erster zu diesem Thema geäußert. In Anbetracht des Erdgas-Streites zwischen Russland und der Ukraine zeige sich, so die Lobbyisten, dass die BRD eine größere Unabhängigkeit von den ausländischen Energielieferanten benötige. Deutschland dürfe nicht erpressbar sein. Auch werde noch mehr Zeit … Den ganzen Beitrag lesen »
Allen Menschen eine friedliches Jahr 2009
1. Januar 2009Fotos: Rolf Seip



