Der Wahnsinn kennt scheinbar kein Ende
Die schwedische Regierung hat sich gegen den geplanten Ausstieg aus der zivilen Nutzung der Atomkraft entschieden. Demnach sollen in Schweden nicht wie ursprünglich geplant für 2010 alle Atomkraftwerke vom Netz genommen werden.
“Kraftwerke am Ende ihrer Laufzeit sollen am selben Standort durch neue und wesentlich stärkere Blöcke ersetzt werden können. Damit kann Schweden künftig mehr Nuglearenergie produzieren, auch wenn die Zahl der Reaktoren auf die jetzt aktiven zehn beschränkt bleibt.” (Frankfurt Rundschau 06.02.2009, S.4)
Nach der Katastrophe von Harrisburg (Pennsylvania, USA) 1979 hat sich das schwedische Volk in einer Volksabstimmung für den Ausstieg aus der zivilen Nutzung der Atomkraft entschieden. Im AKW Three Mile Island kam es in den Morgenstunden des 28. März 1979 zum Ausfall des sekundären Kühlsystems.
In der Folge kam es zu einer partielle Kernschmelze und in der Schutzkuppel des Reaktorgebäudes hatte sich eine Knallgasblase gebildet. Nur mit großem Glück ist es nicht zum Super-GAU, also zur Zerstörung des Reaktorgebäudes und der weiträumigen Verstrahlung gekommen.
Neben Tschernobyl dürfte Harrisburg einer der schwersten Unfälle der zivilen Nutzung der Atomkraft darstellen.
Am 14. April 2009 um 21:34 Uhr
wahnsinn ohne ende … offenbar hat der wahnsinn auch eine ähnlich lange halbwertzeit wie radioaktive strahlung